Bezirksregierung
Köln

Regierungspräsident Gregor Lange übergibt Planfeststellungsbeschluss - Freie Bahn für den Ausbau der Kreuzung Luxemburger Straße/Militärring in Köln

Ein wichtiger Meilenstein für die Verkehrsinfrastruktur in Köln ist erreicht: Regierungspräsident Gregor Lange hat heute den Planfeststellungsbeschluss für die Beseitigung des Bahnübergangs an der Kreuzung Luxemburger Straße (B 265) und Militärringstraße (L 34) an die Vorhabenträger Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) und Landesbetrieb Straßenbau NRW Regionalniederlassung Ville-Eifel übergeben

20.07.2026

Die Kreuzung zählt seit Jahrzehnten zu den größten Verkehrsknoten und Stauschwerpunkten im Kölner Süden. Künftig wird die Stadtbahnlinie 18 die Kreuzung in einer Unterführung passieren. Dadurch entfallen die langen Sperrzeiten am Bahnübergang, der Verkehrsfluss wird verbessert und die Leistungsfähigkeit der gesamten Kreuzung nachhaltig erhöht. Gleichzeitig profitieren Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer von einer sicheren und modernen Verkehrsführung.

Regierungspräsident Gregor Lange sagte: „Mit der Übergabe des Planfeststellungsbeschlusses schaffen wir die Grundlage für ein Projekt, auf das viele Bürgerinnen und Bürger seit Jahren gewartet haben. Die Kreuzung Luxemburger Straße/Militärringstraße ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte in Köln. Der Ausbau wird den Verkehr spürbar entlasten, die Mobilität verbessern und die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden erhöhen. Ich freue mich, dass nach einem langen Planungs- und Genehmigungsverfahren nun der nächste Schritt erfolgen kann.“

Dem Planfeststellungsverfahren gingen umfangreiche Prüfungen sowie die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen, Fachbehörden und Verbänden voraus. Zahlreiche Hinweise wurden aufgegriffen und führten zu Anpassungen der Planung, insbesondere zugunsten des Rad- und Fußverkehrs.

Mit der Übergabe des Planfeststellungsbeschlusses kann nun die Umsetzung des Projekts vorbereitet werden. Die Bezirksregierung unterstreicht mit dem Projekt die Bedeutung moderner und leistungsfähiger Verkehrsinfrastruktur für die Mobilität der Menschen und die wirtschaftliche Entwicklung der Region.